DAS MODUL

DAS CLEAN2SORT MODUL

Das in enger Kooperation mit der Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER) entwickelte und in der cleansort GmbH zur Marktreife gebrachte Verfahren ist in der Lage innerhalb weniger Millisekunden die quantitativen Legierungsgehalte eines Schrottstückes zu analysieren.

Zunächst reinigt ein Hochleistungslaser einen kleinen Bereich auf der Oberfläche eines Schrottstückes, um im zweiten Teilprozess mit demselben Laser auf der zuvor gereinigten und entschichteten Fläche eine laserinduzierte Plasmaspektroskopie (LIBS) durchzuführen. Der komplette Vorgang erfolgt „on-the-fly“, also im kontinuierlichen Durchlauf mittels eines Transportbandes. Durch die im cleansort-Modul verbaute 3D-Scannertechnik ist es dabei möglich, nicht nur dem Bauteil mit dem Laserstrahl zu folgen, sondern nebeneinander liegende Bauteile mit unterschiedlichen Höhen zu bearbeiten.

Durch die enge Entwicklungspartnerschaft von cleansort mit der Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER), dem Marktführer für nachhaltige Laserstrahl-Reinigungstechnik, ist eine solide Technologiebasis entstanden. Die langjährige Erfahrung von cleanLASER im Bereich der Lasertechnologie ermöglicht es cleansort darüber hinaus, auf aktuelle Lasertechnik zurückzugreifen.

Die Geschäftsführer der Clean-Lasersysteme GmbH wurden 2010 für die grundlegende Entwicklung und Umsetzung der Laserstrahl-Reinigung mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.

DAS GEHÄUSE​

  • Modularer Aufbau 
  • Plug & Play 
  • Temperaturgeregelt für den Einsatz unter rauen Bedingungen
  • Interne Leistungsmessung und Systemüberwachung

DIE OBJEKTERKENNUNG

  • Gradientenbestimmung mittels internem Algorithmus
  • Vorhandene Zeit zur Auswertung eines Profils: 125μs (bei 8kHz)
  • Benötigte Zeit für die Auswertung eines Profils: 20 µs
  • Echtzeitbasierte Software für die Profilauswertung

DIE OPTIKEN

Da die hohe Präzision des clean2sort Moduls auch eine genaue Positionierung erfordert, kommt für die  Strahlablenkung in X- und Y-Richtung eine 2D-Optik zum Einsatz. Diese ermöglicht neben dem Scannen beliebiger Geometrien auch die Kompensation der Vorschubbewegung beim Bearbeiten von Teilen, die mit 3 m/sec Fördergeschwindigkeit unter dem Messsystem gefördert werden. Ergänzend zur Strahlablenkung in X- und Y-Richtung wird der Laserstrahl in Z-Richtung durch ein Z-Lagen-Modul auf der Oberfläche „on-the-fly“  fokussiert.  Diese Konfiguration ermöglicht die gezielte Verteilung der kraftvollen Laserpulse auf der Oberfläche der zu analysierenden Teile.

DIE SPEKTRALNALYSE

Um die geforderten Messgenauigkeiten der Spektralanalyse zu gewährleisten, ist eine konstante Temperatur des Spektrometers unabdingbar und elementar wichtig. Daher wurde neben der generellen Temperierung des Gehäuses eine gesonderte hocheffiziente Temperierung des Spektrometers entwickelt. Ein aus dem Vollen gefrästes Gehäuse mit eigenem Kühlkreislauf sorgt somit auch unter robusten Bedingungen für konstante Analysequalitäten.

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